Das Gefühl der Sicherheit

ist etwas, was alle Menschen anstreben. Jeder Mensch will sich bei allem was er in seinem Leben tut sicher fühlen. Sei es die Versicherung für das neue Smartphone oder eine Geldanlage für schlechte Zeiten.

Doch das wichtigste was wir in unserem Leben haben sind nicht unsere Smartphones. Es ist auch nicht das geliebte Geld.

» Das wichtigste in unserem Leben, ist das Leben selbst!

Genau das sollten wir am meisten schützen.

Doch leider ist das nicht so einfach. Es reicht nicht aus, wenn man sich im Straßenverkehr immer an die Regeln hält. Die Welt ist nicht immer so rosig, wie man es sich manchmal wünscht.

Es gibt Momente im Leben,  da ist man gefährdet, nur weil man zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Situationen in denen man hilflos ist, gibt es überall:

  • Sexuelle Belästigungen oder Vergewaltigungen
  • Ladenüberfälle
  • Gewaltverherlichende Menschen-(Gruppen)
  • Angriffe von Hunden oder anderen Tieren
  • Und viele mehr

Besonders gefährdet sind Frauen, da sie meistens den Tätern körperlich unterlegen sind. So kommt es das jede 3te Frau in Deutschland in ihrem Leben schon einmal gegen ihren Willen genötigt würde. Meistens haben diese Taten gegen Frauen einen sexuellen Hintergrund.

Aber auch Männer können Opfer von Gewalt sein. Vor allem Kinder, Jugendliche und ältere Menschen kommen häufig ins Fadenkreuz der Täter.

Die Täter nutzen Situationen aus,  in denen die Opfer alleine sind, sodass niemand einschreiten und helfen kann. Situationen in denen die Opfer hilflos sind.

Doch das muss nicht sein.

Jeder Mensch sollte sich in einer solchen Situation  selbst helfen können.

Auf dieser Homepage werden viele Möglichkeiten der Selbstverteidigung getestet. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf die sogenannten KO Sprays. Wir geben Tipps zu den Sprays und sagen, welche der Sprays gut sind und welche nicht. Zusätzlich zu den Abwehrsprays testen wir auch Alternativen und sagen, worin die Vorteile und Nachteile liegen.

Selbstschutz durch KO Sprays

Es gibt jede Menge Möglichkeiten um sich selbst vor menschlicher Gewalt und vor Tierangriffen zu schützen.

Die beliebteste Möglichkeit zur Selbstverteidigung in Deutschland ist der Einsatz von so genannten Reizstoffsprühgeräten. Alternative Begriffe für solche Sprays sind Abwehrsprays, Selbstschutzsrays, KO-Sprays oder Tränengas.

Sie sind klein und günstig. Doch vor allem sind sie eins. Sie sind effektiv.

Der Einsatz von solchen KO Sprays ist gesetzlich nicht immer klar ersichtlich. Offiziell dürfen die Sprays an Personen ab 14 Jahren frei verkauft werden. Diese Personen dürfen die Sprays kaufen, bei sich tragen und bei Notwehr oder Nothilfe auch gegen Menschen und Tiere benutzen.

 

Es ist beispielsweise erlaubt ein Abwehrspray einzusetzen, wenn man Opfer oder Zeuge einer Vergewaltigung oder eines Raubüberfalls ist. Es ist aber nicht erlaubt das Spray gegen einen Menschen zu benutzen, die einen „nur“ verfolgt oder bedroht. Im Einzelfall muss ein Gericht entscheiden, ob der Einsatz des Sprays gerechtfertigt und somit legal war.

Die Sprays gibt es in der Regel in zwei Varianten. In einer sogenannten Strahl-Variante und in einer Nebel-Variante. Beim Strahl wird der Inhalt wie bei einer Wasserpistole unter hohem Druck hinaus gespritzt. Bei den Nebel-Sprays wird beim Sprühen eine große Nebelwand erzeugt. Jeder der mit diesem Nebel in Kontakt kommt, wird die Wirkung des Sprays kennen lernen.

Alternativ dazu gibt es die Substanzen auch in Form von Gel oder Schaum. Diese Varianten sind besonders innerhalb von geschlossenen Räumen empfehlenswert.

Das Abwehrspray lässt jeden Angreifer sofort Angriffs-unfähig werden.  Bekommt ein Mensch oder ein Säugetier, wie z. B. Ein Hund, das Spray ins Gesicht, dann wird er nichts mehr machen können. Die gesamte getroffene Haut und die Augen fangen sofort an extrem stark zu brennen und zu tränen. So stark,  dass man nichts mehr sieht. Deshalb werden sie auch häufig als Tränengas bezeichnet.

Gelangt das Spray zusätzlich in die Atemwege, dann muss der getroffene ununterbrochen husten, was zu einer Atemnot führen kann. Das kann zu schweren Folgeschäden führen.

Dieser Effekt lässt nach und nach ab. Es dauert etwa 30-60 Sekunden bis der Angreifer überhaupt wieder irgendwas machen. Danach hat der getroffene immer noch massive schmerzen. Es dauert etwa 15-30 Minuten, bis der Effekt vollkommen vorüber ist.

Je nach Dosierung und Art des Sprays, kann es zu unterschiedlichen Effekten kommen. Auch die Dauer der Wirkung ist stark abhängig von dem eingesetzten Produkt.

Bei den KO Sprays wird zwischen zwei Arten unterschieden. Es gibt zum einen das Pfefferspray und zum anderen das CS-Gas Spray.

Pfefferspray

Beim Pfefferspray handelt es sich um eine extrem scharfe Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit wird aus einem natürlichen Extrakt einer Chillipflanze gewonnen. Das Pfefferspray-Extrakt wird Oleoresin Capsicum, oder kurz „OC„, genannt. In der Regel hat Pfefferspray einen OC-Gehalt von 8% – 12%. Selten auch mal weniger als 8%.

In der Regel kann man sagen, dass je höher der OC-Gehalt im Pfefferspray ist, desto effektiver ist es. Der OC Gehalt gibt also an, wie viel von dem Extrakt im Pfefferspray vorhanden ist. Jedoch gibt es Unterschiede bei dem Extrakt. Es gibt starkes und nicht so starkes OC. Somit ist der OC Gehalt zwar ein guter Anhaltspunkt aber nicht ausschlaggebend.

Eine weitere Angabe für die Effektivität von Pfefferspray ist die Angabe der Scoville (Kurz: SCU). Damit wird angegeben wir scharf das OC-Extrakt tatsächlich ist. Das Capsaicin in dem OC hat meistens eine Schärfe von etwa 16.000.000 (16 Millionen) Scoville. Dies ist also eine bessere Angabe für die Effektivität. Allerdings schreiben nur wenige Hersteller die SCU-Angabe auf das Pfefferspray.

Die Wirkung von Pfefferspray auf den Menschen ist ähnlich wie der direkte Kontakt mit offenen Chilli-schoten. Jedoch um ein vielfaches stärker. Wer schon mal eine scharfe Chilli angefasst hat und sich dann mit dem Finger ans Auge gefasst hat, der weiß, wie sehr das brennt. Der Effekt vom Pfefferspray ist aber unvergleichbar stärker.

Wenn jemand mit Pfefferspray besprüht wird, fangen seine Augen sofort an zu brennen. Der besprühte kann eine längere Zeit lang nicht mehr seine Augen öffnen. Dieser Effekt hält je nach Stärke des Sprays etwa 10 Sekunden bis 15 Minuten an. Außerdem beginnt die gesamte Haut an zu brennen.

Gelangt das Pfefferspray in die Atemwege kommt es beim Getroffenen zu einem starken Reizhusten. Das ist jedoch besonders gefährlich. Es kann vom Reizhusten und Schnappatmung bis hin zur Atemnot kommen. Im schlimmsten Fall kann dies sogar zum Tod führen. Besonders gefährdet sind Personen mit Asthma oder ähnlichen Krankheiten.

Wenn man versehentlich mit Pfefferspray besprüht wird, sollte man sofort die betroffenen Stellen mit klarem Wasser ausspülen. Insbesondere die Augen sollten gründlich ausgespült werden.

Der Einsatz von Pfefferspray ist offiziell nur zur Abwehr von angriffsbereiten Tieren gestattet. Der Einsatz solcher Sprays gegen Tiere, die keine Gefahr darstellen, verstößt jedoch eindeutig gegen das Tierschutzgesetz. Deshalb ist es nur im Notfall erlaubt das Spray einzusetzen.

Der Einsatz gegen Menschen ist nicht legal. Allerdings erlaubt das Gesetz, sich gegen Gewalt, die von anderen Menschen ausgeht, zu wehren. Selbst dann, wenn man dafür den Angreifer verletzen muss. Es muss sich dabei allerdings auf jeden Fall um einen eindeutigen Notfall handeln. In einem solchen Fall widerspricht sich das Gesetz ein wenig. Somit ist der Einsatz von Pfefferspray doch legal.

CS Gas Spray

CS Gas Sprays sind eine chemische Variante der Abwehrsprays.

Grundsätzlich ist es ähnlich zum Pfefferspray. Es wird als legales Abwehrspray eingesetzt um sich vor Tieren und Menschen zu schützen. Im Volksmund wird CS Gas auch Tränengas genannt. Unter Fachleuten wird CS Gas auch 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril genannt.

Die Abkürzung CS steht jedoch nicht für deren chemischen Zusammensetzung, sondern für den Namen der beiden Erfinder Corson und Stoughton.

CS Gas wird häufig in Form eines Sprays eingesetzt. Es wird aber auch für Schreckschusspistolen verwendet.

CS Gas Sprays waren früher beliebt. Mittlerweile werden sie aber immer mehr und mehr vom Pfefferspray abgelöst. Das liegt daran, dass ein Pfeffersprays in der Regel schnell wirkt und der Effekt stärker ist.

CS Gas Spray hat im Gegensatz zum Pfefferspray einige Nachteile. Die wohl wichtigsten Nachteile von CS Gas Spray gegenüber OC-Spray sind folgende:

  • Einige Menschen sind immun gegen CS Gas
  • Die Wirkung von CS Gas tritt nicht sofort ein
  • CS Gas hat eine geringere Wirkung gegen alkoholisierte Menschen
  • Der Einsatz von CS Gas kann bei manchen Menschen Folgeschäden verursachen
  • Tiere sind weniger anfällig gegen CS Gas

CS Gas wirkt über die Haut, über die Atemwege und vor allem über die Schleimhaut der Menschen. Das heißt dass das Gas am stärksten wirkt, wenn es direkt ins Gesicht gesprüht wird.Aber auch beim Kontakt mit der Haut des Körpers, wirkt das CS Gas. Die gesamte Haut fängt an zu brennen.

Die Wirkung ist ebenfalls ähnlich zu der Wirkung von Pfefferspray. Die chemische Substanz vom CS Gas greift die Augen und Atemwege an und reizt die Organe. Dabei tränen die Augen äußerst stark und der getroffene fängt an zu husten.

Beim Kauf von CS Gas ist jedoch zu beachten, dass eine Kennzeichnung mit dem Buchstaben PTB oder BKA vorhanden seien muss. Denn nur dann wurde es von einem zuständigen Amt als legitimes Mittel zur Selbstverteidigung angesehen. Andernfalls würde es unter das Waffengesetz fallen und der Erwerb ist nur noch mit notwendigen Waffenschein gestattet.

Alternativen

Abwehrsprays sind eine sehr gute, legale Möglichkeit für eine effektive Selbstverteidigung. Es ist gut, aber es ist nicht die einzige Möglichkeit.

Die oben bereits beschriebenen Abwehrsprays werden besonders von Frauen oder Polizei bevorzugt. Kleine Kinder dürfen solche Sprays beispielsweise gar nicht benutzen. Männer haben in der Regel keine Handtasche, in der das Spray aufbewahrt werden kann. Ein weiterer Nachteil der Sprays, ist die Gefahr der Selbstverletzung. Bei starkem Wind, kann es dazu kommen, dass man versehentlich das Spray selber ins Gesicht abbekommt.

Wir testen auf dieser Homepage zusätzlich zu den KO Sprays auch viele gute Alternativen. Hierzu gehören beispielsweise das typischen Selbstverteidigungs-Möglichkeiten wie Kubotan, Elektroschocker oder aber auch Schlagstöcker.

Vor allem gegen Menschen sind häufig die Varianten am effektivsten, die man nicht direkt erkennt. Dazu gehört zum Beispiel der Selbstverteidigungs-Regenschirm oder ein Schlüsselalarm.